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Mea culpa

Auf den Kontrollverlust folgt der dumpfe Aufprall, die Erschütterung durch Mark und Bein, 
die Lähmung des Körpers und die mantraartige Wiederholung deiner letzten Gedanken. Immer und immer wieder. 

Ich hab uns an die Wand gefahren.

Deine Träume, deine Sehnsüchte, deine Pläne und unsere Zukunft liegen nun auf grauem Asphalt. In tausende von Teilen zersprungen und auf der Straße verteilt. 
Jeder Splitter jede Scherbe grinsen mich an, hämisch und voller Genugtuung. Die Sonne spiegelt sich in ihnen und wirft blitzartige Strahlen zurück, 
die mir in den verquollenen Augen brennen. 

Noch immer erstarrt, warte ich auf den ersten Atemzug, der meine Lungen wieder mit Sauerstoff füllt,
das Blut welches wieder beginnt warm und kraftvoll in meinen Adern zu zirkulieren, den pulsierenden Herzschlag in meiner Brust, 
den einsetzenden Schmerz und endlich die Gewissheit zu leben. 

Doch alles was ich spüre ist Schuld.

1 Kommentar:

  1. Was ist los Mia.....ich mache mir Sorgen.
    Bitte schreib mir eine Email....luise86@hotmail.de

    Ich drück dich...

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